Mathe Abitur 2026: Alle Themen nach Bundesland
Mathe Abitur 2026:
Alle Themen nach Bundesland
Du schreibst 2026 dein Mathematik-Abitur und möchtest genau wissen, welche Themen drankommen? Diese Übersicht zeigt dir alle prüfungsrelevanten Inhalte – bundeslandspezifisch für NRW, Bayern, BW, Hessen und Niedersachsen, mit GK/LK-Unterschieden und Lernempfehlungen.
Nordrhein-Westfalen
Funktionen & Eigenschaften (GK & LK)
- Ganzrationale Funktionen: Nullstellen, Symmetrie, Verhalten im Unendlichen
- Exponentialfunktionen: Natürliche Exponentialfunktion e^x, Wachstum & Zerfall
- Trigonometrische Funktionen: Sinus & Kosinus für periodische Vorgänge
- Zusammengesetzte Funktionen: Verkettungen und Produkte von e-Funktionen und Polynomen
Differential- & Integralrechnung (GK & LK)
- Ableitungsregeln: Produktregel, Kettenregel
- Kurvendiskussion: Extrem- & Wendepunkte, Sattelpunkte, Tangentengleichungen
- Rekonstruktion: Funktionsgleichungen aus gegebenen Bedingungen bestimmen
- Integralrechnung: Hauptsatz, Flächeninhalte zwischen Graphen
- Bestand & Änderung: Integral als Bestandsänderung (Zufluss-Abfluss-Raten)
- Funktionsscharen: Ortskurven von Extrempunkten
- Vertiefte Kettenregel: komplexere Strukturen
- Rotationskörper: Volumen bei Rotation um die x-Achse
- Uneigentliche Integrale: Flächen ins Unendliche
Vektoren & Geometrie (GK & LK)
- Vektorrechnung: Addition, Skalarprodukt, Betrag
- Geraden & Ebenen: Parameterform, Koordinatenform, Normalenform
- Lagebeziehungen: Punktprobe, Schnittpunkte, Parallelität, Orthogonalität
- Abstände: Punkt-Ebene und Punkt-Gerade
- Stochastische Prozesse: Übergangsmatrizen, Matrizenmultiplikation
- Grenzverhalten: Fixvektoren (stabile Zustände)
- Abstand windschiefer Geraden
- Schattenwurf: Projektionen auf Ebenen
Wahrscheinlichkeit & Verteilungen (GK & LK)
- Grundlagen: Baumdiagramme, bedingte Wahrscheinlichkeiten, Vierfeldertafel
- Binomialverteilung: Bernoulli-Experimente, Erwartungswert, Standardabweichung
- Hypothesentests: Einseitige Signifikanztests, Fehler 1. Art
- Normalverteilung: Gauß-Glocke, Sigma-Regeln, Phi-Tabelle
- Stetige Zufallsgrößen: Einführung Dichtefunktionen
- Fehler 2. Art: falsche Nullhypothese
- Zweiseitige Hypothesentests im Sachkontext
Baden-Württemberg
Funktionen & Eigenschaften
- Funktionstypen: Polynomfunktionen, natürliche Exponential- und Logarithmusfunktionen
- Trigonometrie: Fokus auf Sinus & Kosinus (Tangens kaum prüfungsrelevant in BW)
- Verknüpfungen: Funktionen durch Addition, Multiplikation oder Verkettung
Differential- & Integralrechnung
- Ableitungen: Produkt- und Kettenregel essenziell; Quotientenregel im Leistungsfach
- Kurvendiskussion: Symmetrie, Extrem- & Wendepunkte, Asymptoten
- Integrale: Flächenberechnungen, Stammfunktionen (auch durch Substitution)
- Rotationskörper: Volumen bei Rotation um die x-Achse
- Wachstumsmodelle: Lineares, exponentielles und begrenztes Wachstum
- DGLs durch „Trennung der Variablen" kein Standard-Prüfungsstoff mehr
- Rechnen mit Vektoren: Skalarprodukt (Orthogonalität) und Vektorprodukt (Flächen- & Volumenberechnung)
- LGS: Gauß-Verfahren auch mit Parametern
- Lagebeziehungen: Punkt, Gerade und Ebene; windschieve Geraden
- Abstände: Lotfußpunktverfahren oder Hesse-Normalform (HNF)
- Winkel: Schnittwinkel zwischen Geraden und Ebenen
- Einstufige Übergangsprozesse, Populationsdynamik
- Matrizen-Vektor-Multiplikation, Potenzen, Inverse Matrizen
- Fixvektoren: Grenzverteilung berechnen
- Klassisch: Pfadregeln, Baumdiagramme, bedingte Wahrscheinlichkeit
- Kombinatorik: Urnenmodelle mit/ohne Zurücklegen
- Binomialverteilung: P(X=k) und P(X≤k), Erwartungswert, Standardabweichung
- Normalverteilung: Im Leistungsfach fest verankert; Phi-Tabelle oder WTR
- Hypothesentests: Ein- und zweiseitig, Fehler 1. Art
- Konfidenzintervalle: Schätzen von unbekannten Anteilen p
Bayern
- Funktionsklassen: Ganzrationale, Exponential- (Fokus auf e^x) und Logarithmusfunktionen
- Trigonometrie: Klar auf Sinus & Kosinus fokussiert (Tangens in Analysis kaum prüfungsrelevant)
- Symmetrie & Asymptoten: Achsen-/Punktsymmetrie, Grenzwerte
- Ableitungskalkül: Produkt-, Ketten- und Quotientenregel
- Kurvendiskussion: Monotonie, Extrempunkte, Wendepunkte, Krümmungsverhalten
- Extremwertprobleme: Optimierung, Steckbriefaufgaben
- Integralrechnung: Stammfunktionen, Flächenberechnungen, Rotationsvolumen
- Vektorrechnung & LGS: Skalarprodukt, Vektorprodukt (wichtig für Flächen- und Normalenvektoren), Gauß-Verfahren
- Darstellungsformen: Parameterform für Geraden; Koordinaten- und Normalenform für Ebenen
- Lagebeziehungen: Schnittpunkte, windschiefe Geraden
- Abstände & Winkel: Lotfußpunktverfahren oder HNF, Schnittwinkelberechnung
- Modellierung: Baumdiagramme, Vierfeldertafeln, Pfadregeln
- Bedingte Wahrscheinlichkeit: Unabhängigkeit, Satz von Bayes
- Binomialverteilung: Einzel- und Summenwahrscheinlichkeiten, Erwartungswert
- Normalverteilung: Im G9-Lehrplan nimmt die Bedeutung der Glockenkurve zu
- Hypothesentests: Ein- und zweiseitig, Fehler 1. & 2. Art
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Hessen
Funktionen & Eigenschaften (GK & LK)
- Grundlagen: Ganzrationale Funktionen, e^x, Logarithmusfunktionen
- Trigonometrie: Sinus- und Kosinusfunktionen für periodische Prozesse
- Funktionsscharen: Parameteruntersuchungen (z.B. Lage der Extrempunkte in Abhängigkeit von k)
- Ableitungen: Ketten- und Produktregel (Quotientenregel im LK Standard)
- Kurvendiskussion: Extremstellen, Wendepunkte, Tangentengleichungen
- Integralrechnung: Flächenberechnungen, Hauptsatz, Bestandsrekonstruktion
- Logistisches Wachstum und Differentialgleichungen (Zu-/Abflussraten)
- Vertiefte Kurvendiskussion bei komplexen e-Funktionen
- Rotationsvolumen
- Stetigkeit & Differenzierbarkeit an Nahtstellen
- Vektorrechnung: Linearkombinationen, Skalar- und Kreuzprodukt
- LGS: Gauß-Verfahren (auch hilfsmittelfrei!)
- Ebenen: Parameter- und Koordinatenform
- Lagebeziehungen: Schnittpunkte, Parallelität
- Abstände: Punkt-Ebene (Lotfußpunktverfahren), Punkt-Gerade
- Matrizenrechnung, inverse Matrizen für ökonomische/biologische Prozesse
- Übergangsmatrizen und Grenzverteilungen (Fixvektoren)
- Geometrische Beweise mit Vektoren (z.B. im Parallelogramm)
- Kombinatorik: Urnenmodelle, Binomialkoeffizienten
- Bedingte Wahrscheinlichkeit: Baumdiagramme, Satz von Bayes
- Binomialverteilung: Trefferwahrscheinlichkeiten, Erwartungswert, Standardabweichung
- Normalverteilung: Gauß-Glocke im Sachzusammenhang
- Hypothesentests: Ein- und zweiseitig, Fehler 1. Art
- Kontinuierliche Verteilungen: Dichtefunktionen und Integration
- Fehler 2. Art (Beta-Fehler) und Stichprobenumfänge
Niedersachsen
- Funktionstypen: Ganzrationale Funktionen, e^x, Sinus- und Kosinusfunktionen
- Funktionsscharen: Parameteruntersuchungen – absolutes Standardthema in NDS
- Modellierung: Anpassung von Funktionen an Datenpunkte (Regressionsmodelle)
- Kalkül: Produkt-, Ketten- und Quotientenregel sicher beherrschen
- Anwendung: Lokale Extrema, Wendepunkte, maximale Änderungsrate
- Integral: Hauptsatz, Flächenberechnungen, Bestandsrekonstruktion
- Begrenztes und logistisches Wachstum (mit DGL-Herleitung)
- Rotationsvolumen
- Partielle Integration und einfache Substitution
- Grundlagen: Vektoroperationen, LGS (Gauß-Verfahren), lineare Unabhängigkeit
- Geraden & Ebenen: Lagebeziehungen, Schnittpunkte
- Abstände: Punkt-Ebene und Punkt-Gerade
- Übergangsmatrizen: Populationsdynamik, Käuferverhalten (wichtiger als abstrakte Eigenwerte)
- Inverse Matrizen zur Rückrechnung von Prozessen
- Grenzmatrizen und Fixvektoren (stabile Zustände)
- Modelle: Baumdiagramme, Vierfeldertafeln, bedingte Wahrscheinlichkeit
- Binomialverteilung: Bernoulli-Ketten, Erwartungswert, Standardabweichung
- Hypothesentests: Einseitige Signifikanztests, Ablehnungsbereich
- Normalverteilung: Stetige Zufallsgrößen, Gauß-Glocke, Sigma-Regeln
- Fehler 1. und 2. Art im Sachkontext
- Konfidenzintervalle: Schätzen unbekannter Anteile
Gezielt üben mit Klausurenaufgaben
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Fazit
Die Kernthemen im Mathe Abitur 2026 sind bundesweit dieselben: Analysis, Geometrie und Stochastik. Was sich unterscheidet, sind die Schwerpunkte, die LK-Zusatzthemen und die Prüfungsstruktur.
Fang früh an, lerne systematisch und nutze Originalaufgaben für die letzte Vorbereitung. Wer die Grundlagen sicher beherrscht, hat überall einen klaren Vorteil.
Dieser Beitrag wird kontinuierlich ergänzt.